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Wiener Café im Phi­lip­pus-Gemeinde­zentrum
Mit­arbeiter­feier der Hoffnungs­gemeinde
am 24. Jan­uar 2015

Die diesjährige Einladung zur gemeinsamen Feier aller ehrenamtlichen Mitarbeiter der Hoffnungsgemeinde unter dem Motto "Wiener Café" bei Kaffee, Kuchen und musikalischer Unterhaltung machte neugierig.

Aus den zurückliegenden Jahren war bekannt, dass an dieser Veranstaltung die "Hauptamtlichen" für die Eingeladenen den Service übernehmen. Wie werden uns die Hauptamtlichen empfangen? Welche Überraschungen warten auf die Gäste?

MAFeier2015 (2)Nach dem Öffnen der Kirchentüre empfingen uns musikalische Anklänge an ein Wiener Kaffeehaus von Klavier und Geige. Die festlich in Weiß gedeckten Tische und ein Glas Sekt oder auch Orangensaft haben zur Auflockerung des etwas trüben MAFeier2015 3Samstagnachmittags zusammen mit dem liebevoll bunt dekorierten und ausgeleuchteten Kirchenraum für eine behagliche Atmosphäre gesorgt.
Die "Hauptamtlichen" waren sämtlich in Weiß/Schwarz gekleidet. Zur weißen Bluse oder Hemd mit schwarzer Fliege eine dunkle Hose oder Rock; die Damen mit weißer Vorbinderschürze.

Nach dem Einmarsch der "Servicetruppe" übernahm Pfarrer Sören Suchomsky die Begrüßung der Festteilnehmer. Er dankte für die vielfältigen und umfangreichen Dienste der ehrenamtlichen Mitarbeiter in der Gemeinde über das ganze zurückliegende Jahr und stellte unter dem Beifall aller Anwesenden die beiden Musiker vor: Lisa Hellmich an der Violine und David Fasold am Piano. Musik begleitete den ganzen Nachmittag in virtuoser sowie gekonnt und liebevoll zusammengestellter Weise.

MAFeier2015 (1)Alle warteten auf den Startschuss für den Sturm auf das großzügige Ku-chen- und Tortenbuffet, das im Foyer aufgebaut war (Bild 2). Selbstbedienung oder Service wurde hier angeboten. Den Kaffee oder auch Tee schenkte der "Service" am Tisch ein und bei Bedarf auch nach.
Nachdem Appetit und Durst gestillt waren, begann die Buntheit des Nachmittags. Ein Quiz mit zum Teil kniffligen Fragen stand an und sollte Tischweise beantwortet werden. Es drehte sich natürlich um Kaffee, umfasste sieben Fragen und für jede richtig beantwortete Frage erhielt der entsprechende Tisch eine "Goldene Kaffeebohne". Der Tisch mit den meisten goldenen Bohnen sollte als Sieger eine Präsentplatte mit Kaffeeprodukten erhalten. Die Fragen lauteten:

1. Wann wurde in Europa erstmals Kaffee ausgeschenkt? MAFeier2015 (4)2. Wie viele Tassen Kaffee trinken alle Deutschen täglich?
3. Welches Land trinkt je Einwohner den meisten Kaffee?
4. Aus was besteht Latte macchiato?
5. Welches ist die meistgekaufte Kaffeebohnensorte Deutschlands?
6. Welche Angewohnheit hatte Ludwig van Beethoven bevor er sich einen
    Kaffee zubereitete?
7. In welchem Land wird am meisten Kaffee angebaut?
8. Welches ist der teuerste Kaffee der Welt?

MAFeier2015 (5)Die einzige Frage die von allen Tischen richtig beantwortet wurde war die Frage 5. Das größte Gelächter lösten die Antworten auf die Frage 8 aus. Von Elefantenkaffee, Eselkaffee, Affenkaffee und weiteren lustigen tierischen Ausscheideprodukten reichten die Antworten. Richtig ist hier: Der teuerste Kaffee der Welt ist Kopi Luwak und kommt aus Indonesien. Die Kaffeefrüchte werden vom Fleckenmusang, einer Schleichkatze, verzehrt; die reife Hülle verdaut und die unverdaulichen Kaffeebohnen wieder ausgeschieden und zu einem ganz besonderen Kaffee verarbeitet. Alle Fragen konnte kein Tisch richtig lösen. Der Tisch mit 6 goldenen Kaffeebohnen d.h. 6 richtigen Antworten wurde unter viel Beifall mit der Präsentplatte belohnt.

Nach dem Quiz blieb noch ausreichend Zeit sich am gleichen Tisch oder von Tisch zu Tisch auszutauschen und neue Verbindungen zu knüpfen. Pfarrerin Louisa Mallig schloss den Nachmittag mit Dank an die Mitwirkenden, die Violinistin Lisa Hellmich und den Pianisten David Fasold sowie an die erschienenen Gäste mit einem Segensgebet ab. Ein anhaltender Schlussbeifall war der Dank der Gäste für die Vorbereitung und Durchführung des "Wiener Cafés".
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Text: Erich Schwall