zurueck  Aus dem Ältestenkreis

Was hat den Ältestenkreis in den letzten Monaten beschäftigt?
Das wichtigste Thema war in den letzten Monaten die Personalsituation.  Wie sieht die personelle Situation in der Gemeinde aus?
Sehr froh waren wir, als wir im September letzten Jahres mit Pfarrer Bruno Ringewaldt kurzfristig eine Vertretung für Pfarrerin Louisa Mallig bekommen haben. Die Zusammenarbeit mit ihm hat sich in den letzten Monaten sehr positiv gestaltet. Darüber ist der Ältestenkreis sehr froh. Er möchte diese Zusammenarbeit gerne auch über das vereinbarte Vertretungsjahr hinaus fortsetzen. Auch die Zusammenarbeit der Hauptamtlichen untereinander gestaltet sich weiterhin sehr gut. Für dieses fruchtbare Miteinander in der Verantwortung für die Gemeinde sind wir sehr dankbar. Das ist uns wichtig und wir wollen das gerne auch in der Zukunft fortsetzen.  Dabei stellen sich zwei Herausforderungen: Zum einen wird die Pfarrstelle I von Pfarrer Bruno Ringewaldt nur mit einem halben Deputat vertreten, so dass hier seit September 2018 eine halbe Personalstelle fehlt. Diese Lücke muss so bald wie möglich geschlossen werden. Zum anderen geht Gemeindediakon Gerhard Eckerle nach vielen Jahren engagierten Dienstes in der Hoffnungsgemeinde zum Ende des Jahres 2019 in den Ruhestand, was wir ihm von Herzen gönnen, für die Gemeinde aber sehr bedauern.  Wie geht es weiter?
Die Vertretung der Pfarrstelle I war zunächst für ein Jahr vereinbart. Pfarrer Ringewaldt hat nun dem Ältestenkreis gegenüber erklärt, dass er gerne weiter in der Hoffnungsgemeinde arbeiten will, allerdings auch weiterhin nur mit halben Deputat. Mit dem anderen Stellenanteil wird er demnächst für zwei Jahre im Büro des Landesbischofs arbeiten. Der Ältestenkreis hätte ihn gerne für eine volle Stelle gewonnen, kann aber seine persönliche Entscheidung auch gut nachvollziehen.  Glücklicherweise hat uns das Personalreferat nun angeboten, zum September für die Dauer von zwei Jahren eine junge Pfarrerin im Probedienst zu schicken. Diese kann die Pfarrstelle I dann gemeinsam mit Pfr. Ringewaldt ausfüllen. Auch wenn das noch keine endgültige Lösung sein mag, sind wir froh, damit eine sehr gute mittelfristige Lösung gefunden zu haben.  Unter diesen Umständen hat der Ältestenkreis zum jetzigen Zeitpunkt auf eine Ausschreibung der Stelle verzichtet, zugunsten der Aussicht, mit Pfr. Ringewaldt und der jungen Kollegin weiterarbeiten zu können. Wir können so auch sicherstellen, dass die Pfarrstellen Ende des Jahres, wenn Gemeindediakon Eckerle seinen Ruhestand antreten wird, voll besetzt sind. Diese Sicherheit war uns wichtig, wir hätten sie im Fall einer Ausschreibung nicht gehabt.  Die Ausschreibung der Stelle für die Gemeindediakonie in der Hoffnungsgemeinde wird im Moment vorbereitet. Die genauen Voraussetzungen dafür werden gerade mit dem Stadtkirchenrat Karlsruhe geklärt. Wir hoffen, die Stelle zum Schulhalbjahr 2020 wieder besetzen zu können.  Was wird den Ältestenkreis in den nächsten Monaten beschäftigten?
Im Dezember stehen die nächsten Kirchenwahlen an. Erstmals dürfen auch Jugendliche ab 16 Jahren in den Ältestenkreis gewählt werden. Die Vorbereitungen der Wahl und die Gewinnung von Kandidierenden wird uns eine Weile beschäftigen. Wir freuen uns über Gemeindeglieder, die sich vorstellen können, als Kirchenälteste zu kandidieren. Darüber hinaus werden wir auch Menschen brauchen, die bereit sind, bei den Wahlvorbereitungen sowie der Auszählung der Wahl zu helfen. Interessierte können sich gerne an die Kirchenältesten und Hauptamtlichen wenden.

Pfr. Søren Suchomsky, Vors. des Ältestenkreises
 AeltesteRA2019Die Ältesten bei ihrer Klausur Ende Febr. 2019 in Rastatt