Lasst uns alle Register ziehen!
Eine neue „gebrauchte“ Orgel für die Philippuskirche
Wir haben eine neue Orgel für unsere Philippuskirche!
Ein wahres Schmuckstück und ein Glückstreffer für unsere Gemeinde!
Erfahren Sie mehr über das neue Instrument und darüber, wie es unsere Kirche bereichern wird.
Dadurch, dass wir eine sehr gute Orgel gebraucht und in einem sehr guten Zustand erwerben konnten, ist es uns möglich gewesen erheblich Kosten einzusparen.
Dennoch ist der Eigenanteil unserer/der Gemeinde mit 45.000 Euro immer noch sehr hoch: Dafür brauchen wir Ihre Hilfe. Denn egal ob 5, 50 oder 500 Euro - jede Spende zählt!
Aber nicht nur Spenden helfen uns weiter: erzählen Sie ihrer Familie, Freund*innen und Bekannten von diesem Spenden-Projekt und werden Sie Botschafter*in für unsere neue Orgel!
Unsere neue Orgel
Als „Königin der Instrumente“ wird die Orgel bezeichnet. Orgelmusik und Orgelbau gehören seit 2017 zum Immateriellen Kulturerbe der UNESCO. Der Klang der Orgelmusik kann große Kirchen füllen.
Eine Orgel hat auch dienende Funktion: Im Gottesdienst unterstützt sie die Gemeinde beim Singen und trägt damit zur Verkündigung des Wortes Gottes bei.
Unsere Philippuskirche braucht eine andere Orgel, eine, die mehr Möglichkeiten bietet als die jetzige. Vielleicht erinnern Sie sich noch an die Orgel in Stephanus, die vor fast zwanzig Jahren, im Advent 2007, nach Philippus umzog und ein neues Aussehen erhielt. Sie wurde von Peter Vier, der Orgelbau bei Wagner in Grötzingen lernte, Anfang der 50er Jahre als Gesellenstück für die Gottesdienste der Gemeinde in der Heidenstückersiedlung im Kindergarten Kreuzelzwerge gebaut. Das Instrument erfüllt nur einfache Ansprüche. Es stößt musikalisch immer wieder an seine Grenzen.
Als Ende des Jahres feststand, dass die Philippuskirche künftig unsere Hauptkirche sein wird, war es an der Zeit, sich für Philippus nach einer besseren Orgel umzusehen. Als Leiter des Orgel- und Glockenprüfungsamtes unserer Landeskirche kümmerte sich Dr. Martin Kares um alles. Und schneller als gehofft wurde er in Rauenberg in der Paulusgemeinde fündig: Eine Orgel wie für Philippus gemacht. Die Gemeinde dort muss sich schweren Herzens von ihr und ihrem Gemeindezentrum trennen.
Eine Orgel (möglichst) aus Baden, das war unser Anliegen, eine gebrauchte, damit dieses Instrument weiterhin Verwendung findet. Nachhaltigkeit ist uns wichtig, aber auch die Kosten eines Neubaus, die mit etwa der dreifachen Summe nicht zu verantworten gewesen wären, waren zu beachten.
Gebaut wurde die Orgel 2002 für das Gemeindehaus in Rauenberg von der Meisterwerkstatt Waldkircher Orgelbau Jäger & Brommer. Heimische Hölzer aus dem Schwarzwald, Elsass und Lothringen kamen zur Verarbeitung. Der Entwurf stammt von Dr. Martin Kares und dem Karlsruher Architekten Veit Ruser.
„Das Instrument ist wirklich wie neu und klingt sehr farbig und schön. Das Register ‚Salizional‘ ist wie ein enger Prinzipal intoniert und trägt zusammen mit dem Gedecktregister den Orgelklang sehr gut“ teilte uns Orgelexperte Kares mit.
Mit der Breite von 192 cm, der Höhe von 344 cm und der Tiefe von 144 cm ist sie etwas größer als die bisherige Orgel. Dazu kommen die Pedalklaviatur und die Orgelbank. Die 12 großen Basspfeifen werden rechts und links an der Wand hängen.
Mit der Breite von 192 cm, der Höhe von 344 cm und der Tiefe von 144 cm ist sie etwas größer als die bisherige Orgel. Dazu kommen die Pedalklaviatur und die Orgelbank. Die 12 großen Basspfeifen werden rechts und links an der Wand hängen.
Wie lange sind Sie als Organist tätig? Seit wann für die Hoffnungsgemeinde?
Schon im Alter von 12 Jahren habe ich Gottesdienste mit der Orgel begleitet. In der Hoffnungsgemeinde bin ich im Wechsel mit meinem Kollegen Rainer Baam in beiden Kirchen, der Thomas- und Philippuskirche, seit 29 Jahren tätig.
Was ist der Unterschied zwischen den beiden Orgeln der Thomas- und Philippuskirche?
In der Thomaskirche ist eine große Orgel mit 3 Manualen, mit über 40 Registern und Zusatzregistern, den Auxiliaren vorhanden. Im Vergleich dazu verfügt die Orgel in der Philippuskirche nur über ein Manual mit wenigen Registern und Pedal. Um in Gottesdiensten die Liedstimme, gleichzeitig mit der Begleitung spielen zu können, benötigt eine Orgel mindestens 2 Manuale. Die meiste Gesangsliteratur ist so ausgelegt. Das gilt auch für Choräle, was eine Darbietung diesbezüglich auf dieser Orgel unmöglich macht.
Warum ist es über den Mangel des musikalischen Anspruchs hinaus notwendig eine neue Orgel in der Philippuskirche anzuschaffen?
Durch den Wegfall der Thomaskirche für die normalbesuchten Gottesdienste, also nur für Weihnachten, Konfirmationen und ähnliches, wird die Philippuskirche zur Hauptkirche. Daher wird es umso notwendiger, dass die Melodie eines eventuell neuen und unbekannten Liedes musikalisch geführt werden kann.
Hat sich die Suche nach einer neuen Orgel schwierig gestaltet?
Es war zu erwarten, dass durch die zukünftige Zusammenlegung von allen Kirchengemeinden in ganz Deutschland Orgeln auf dem Markt angeboten werden würden. Daher wurde meine Idee sofort aufgegriffen, sich diesbezüglich einmal umzuschauen.
Wurde eine gefunden? Wo wurde man fündig?
Ja, in Rauenberg, bei Heidelberg, stand eine zum Verkauf. Das Besondere war, dass das Pfarrhaus ein umgebautes Feuerwehrhaus war, so dass die Basspfeifen unter der Empore angebracht waren. Das muss für uns umgebaut werden.
Was ist das für eine Orgel?
Es ist eine kleine Orgel, kein ausgewiesenes Konzertinstrument, aber zweimanualig, was Voraussetzung war. Sie hat einen schönen und feinen Klang und ist für Gottesdienste gut geeignet.
Passt die neue Orgel genau in die Philippuskirche? Wie wird sie angepasst werden?
Die neue Orgel ist ein wenig größer als die alte. Daher sind einige Änderungen notwendig. Die Manualpfeifen werden unverändert bleiben können. Die Windkanäle müssen allerdings umgebaut werden und die Basspfeifen werden an den Seiten links und rechts angebracht werden.
Was soll die neue Orgel kosten?
Zusammen mit den Transport- und Umbaukosten ist ein Betrag von ungefähr 50.000,- € fällig. Das ist ein guter Preis für eine nahezu neuwertige Orgel von fast 20 Jahren.
Wie soll die Orgel finanziert werden?
Es hat sich eine Fundraising-Gruppe zusammengeschlossen, die Ideen für Spendenaktionen für die kommenden Monate erarbeitet.
Gibt es schon konkrete Pläne?
Es ist zum Beispiel ein Konzert am 10. November geplant, auf das ich mich schon freue.
Wann soll die neue Orgel geliefert werden?
Ein Teil der Orgel wird Ende Juni von der Orgelbaufirma geliefert, die anderen Teile müssen erst in der Werkstatt angepasst und überholt werden.
Gibt es schon Pläne für die offizielle Einführung?
Die offizielle Einweihung der neuen Orgel wird am 20. Oktober sein. Bei diesem Termin wird auch der Sachverständige der ev. Landeskirche für Orgel und Glocken, Herr Kares, anwendend sein.
Was passiert mit der alten Orgel?
Die steht bereits zum Verkauf im Netz und es gibt schon einige Interessenten.
Werden Sie die alte Orgel vermissen?
Da mein Wunsch nach einer neuen Orgel schon vor ungefähr 7 bis 8 Jahren entstanden ist, überwiegt die Freude über die neue Orgel eindeutig.
Bleiben Sie der Gemeinde noch lange als Organist erhalten?
So Gott will, gerne. Es ist kein Ende in Sicht.
Das Interview führte Antje Henninger. Die ungekürzte Fassung finden Sie in unserem Gemeindebrief.
So können Sie uns unterstützen:
Unsere Hoffnungsgemeinde braucht nun Unterstützung beim Kauf der Orgel! Nachhaltig wollen und müssen wir auch im Blick auf unsere Gemeindefinanzen sein. Auch künftig sollen die Menschen unserer Gemeinde, unserer Kirche, Spielraum zum Handeln haben.
Für den Kauf der Orgel entstehen Kosten von 40.000 €, ein günstiger Preis für dieses Instrument. Der Ab- und Aufbau, nötige bauliche Änderungen und eine grundlegende Überholung kosten weitere 20.000 €. Die Evangelische Landeskirche in Baden übernimmt 25 % davon. Die restlichen 45.000 € müssen wir als Gemeinde aufbringen.
Dazu brauchen wir Ihre Unterstützung!
Es freut uns sehr, dass gleich, nachdem wir in den Ostergottesdiensten die Anschaffung der Orgel bekannt gaben, schon Spenden in Höhe von 1.000€ eingegangen sind. Weitere Spenden oder auch tatkräftige Hilfe sind aber weiterhin nötig. Sie können uns auf vielfältige Weise bei der Finanzierung der Orgel unterstützen.
Wir freuen uns über Helfende, die unsere Fundraising-Kampagne ehrenamtlich oder mit einer kleinen Spendenaktion unterstützen möchten. Wenn Sie also eine schöne Idee für eine eigene Spendenaktion haben (z. B. Kuchenverkauf …) oder uns Ihre kostbare Zeit schenken möchten, dann sprechen Sie uns an oder schreiben uns eine E-Mail an heike.wennemuth@kbz.ekiba.de.
Wir bitten Sie herzlich, Ihren Teil zur neuen Orgel beizutragen – so, wie es Ihnen möglich ist. Für alles sind wir dankbar.
Bei Rückfragen können Sie gerne Pfarrerin Heike Wennemuth anrufen (0176 42774388) oder eine Mail an sie schreiben.
Wenn Sie einen besonderen Anlass, wie z.B. Ihren (runden) Geburtstag, ein Jubiläum oder eine Hochzeit nutzen möchten, um mit einer eigenen kleinen Spendenaktion (Anlassspende) den Kauf der neuen „gebrauchten“ Orgel für die Phillipus-Kirche zu unterstützen, dann kommen Sie einfach auf uns zu – wir helfen Ihnen gerne bei der Planung und Durchführung ihrer Anlassspende.
Was sie dafür tun müssen:
1. Termin für die Anlassspende festlegen: Melden Sie sich bitte telefonisch oder per E-Mail bei uns im Pfarramt und teilen uns mit, wann (Datum) und zu welchem Anlass Sie Ihre persönliche Spendenaktion planen (damit wir Ihre Anlassspende bequem und unkompliziert planen können, wären wir Ihnen dankbar, wenn Sie uns ca. einen Monat vor dem eigentlichen Anlass / vor der Feier Bescheid geben).
2. Rundum-Sorglos-Paket für Ihren feierlichen Anlass: Damit Sie sich im Vorhinein um nichts kümmern müssen, stellen wir Ihnen gerne unser Rundum-Sorglos-Paket für Ihre geplante Anlassspende – bestehend aus: einer Spendenbox, zwei Tischaufstellern für Infos zum Orgelprojekt sowie Überweisungsträger - zur Verfügung.
3. Einladungsschreiben: Weißen Sie Ihre Gäste schon in der Einladung auf die Anlassspende hin - bei Bedarf stellen wir Ihnen dafür gerne Formulierungsvorschläge zur Verfügung.
4. Bedankung der Spender*innen: Nach Ihrem feierlichen Anlass kümmern wir uns auf Wunsch auch gerne um die Bedankung der Spender*innen.
Was sie dafür tun müssen:
1. Termin für die Anlassspende festlegen: Melden Sie sich bitte telefonisch oder per E-Mail bei uns im Pfarramt und teilen uns mit, wann (Datum) und zu welchem Anlass Sie Ihre persönliche Spendenaktion planen (damit wir Ihre Anlassspende bequem und unkompliziert planen können, wären wir Ihnen dankbar, wenn Sie uns ca. einen Monat vor dem eigentlichen Anlass / vor der Feier Bescheid geben).
2. Rundum-Sorglos-Paket für Ihren feierlichen Anlass: Damit Sie sich im Vorhinein um nichts kümmern müssen, stellen wir Ihnen gerne unser Rundum-Sorglos-Paket für Ihre geplante Anlassspende – bestehend aus: einer Spendenbox, zwei Tischaufstellern für Infos zum Orgelprojekt sowie Überweisungsträger - zur Verfügung.
3. Einladungsschreiben: Weißen Sie Ihre Gäste schon in der Einladung auf die Anlassspende hin - bei Bedarf stellen wir Ihnen dafür gerne Formulierungsvorschläge zur Verfügung.
4. Bedankung der Spender*innen: Nach Ihrem feierlichen Anlass kümmern wir uns auf Wunsch auch gerne um die Bedankung der Spender*innen.

